WDR 3, Mittwoch, 22. November 2017, 19.04 - 20.00 Uhr
WDR 3 Hörspiel
Operation Lithos

Katastrophen, Terrorismus, Tod. Was scheinbar zufällig zuschlägt, folgt seit
Jahrhunderten einem obskuren Plan. Doch wer beginnt, ihm nachzuspüren, zählt nur
noch die Tage bis zum eigenen Ende.
Über Generationen schon hat die streng geheime Operation Lithos die Jagd
aufgenommen. Ihre weltweit agierenden Agenten sind ihrem Ziel nahe - zu nahe.
Egal ob beim Bombenanschlag 1996 in Atlanta, dem von Bishopsgate im Jahre 1993
oder dem Selbstmordattentat in Manchester von 2017, immer befinden sich Agenten
in unmittelbarer Nähe des Anschlagsortes. Ihr Ziel, ein uralter, geheimnisvoller Stein,
scheint der Auslöser für die katastrophalen Ereignisse zu sein. Und er besitzt die
Kraft, seine Verfolger zu narren, indem er sie quer durch Raum und Zeit reisen lässt,
von Katastrophe zu Katastrophe, ihrem sicheren Tod entgegen.
Die akustische Mystery-Tour, die Martin Daske 1991 mit seinem Hörstück „Der Stein“
begann, setzt er ein Vierteljahrhundert später fort. Noch immer ist dem Stein nicht
das Handwerk gelegt, noch immer zieht er eine Spur der Verwüstung durch die Welt
- und er ist tödlicher als je zuvor.

Mit Erwin Schastok, Oliver Brod, Carmen Gräf und Natalia Pschenitschikowa

von Martin Daske
Realisation und Komposition: Martin Daske
Produktion: WDR 2017
Redaktion: Jan Buck

Das Hörspiel steht nach der Sendung zum kostenfreien Abruf zur Verfügung im WDR Hörspielspeicher: hoerspiel.wdr.de.


WDR 3, Mittwoch, 23. August 2017, 19.04 - 20.00 Uhr
WDR 3 Hörspiel

In großer Angst geschrieben
Die Berliner Dichterin und Künstlerin Unica Zürn hat wegen ihrer Schizophrenie viele Monate in psychiatrischen Kliniken verbracht. 1970 stürzte sie sich im Alter von 54 Jahren vom Balkon ihrer Pariser Wohnung in den Tod. In dem Text "Das Weiße mit dem roten Punkt" beschreibt Zürn auf poetische Weise Zustände von Krankheit, Wahn und Wahrnehmung. Der Komponist Martin Daske hat die Worte der Berlinerin für das Radio umkomponiert und mit musikalischen Mitteln das fast unmerkliche Gleiten von Zustand zu Zustand, aber auch die seltsamen Seins-Sprünge nachgezeichnet. Konterkariert werden die Textfragmente mit Ausschnitten und Collagen aus Interviews mit Klinikinsassen, Psychiatern und
Klinikpersonal. "Nach dreiundvierzig Lebensjahren ist dieses Leben nicht MEIN Leben geworden. Es könnte ebenso gut das Leben eines anderen sein. Erst dann, wenn es keine Wiederholung der Ereignisse gibt, wird es mein Leben sein ... Und das wird nie eintreten, bis zum Tod." (Unica Zürn)

Mit Cora Frost, Gudrun Fischer, Heike Esser, Michael-Nicola Tölcke und Wilhelm Brüggen
von Martin Daske
nach dem Text "Das Weiße mit dem roten Punkt" von Unica Zürn
Technische Realisation: Carsten Brüse, Martin Daske
Komposition und Regie: Martin Daske
Produktion: WDR 2003/52'
Redaktion: Martina Müller-Wallraf

Das Hörspiel steht nach der Sendung zum kostenfreien Abruf zur Verfügung im WDR Hörspielspeicher: hoerspiel.wdr.de.



Sonntag, 2. Juli 2017, 14:05 Uhr SWR2 Kultur

Kies und Kiez - der Sound der Gentrifizierung
Feature von Carmen Gräf, Martin Daske und Burkhard Schmid
Ursendung


Mittwoch, 10. Mai 2017, 0.05 Uhr deutschlandradio kultur
in Kurzstrecke 61

Martin Daske
Thinking about something I don't know
(2015)



Montag, 24. April 2017, 0.05 Uhr deutschlandradio kultur
in Kurzstrecke 61

Martin Daske
Thinking about something I don't know
(2015) Ursendung



Donnerstag, 13. Oktober 2016 rbb Kulturradio
22.04 - 23.00 Uhr
PERSPEKTIVEN

Keine Kraft zum Träumen - oder was nützt eigentlich die Philosophie?
Von Carmen Gräf und Martin Daske

Jede noch so kleine Firma hat heute ihre „Philosophie.“ Star-Philosophen wie Richard David Precht und Wilhelm Schmid bringen die Philosophie unters Volk. Diese will aber längst nicht mehr die Welt erklären oder gar retten. Große Entwürfe und Utopien? Damit scheint es in einer Phase politischer und wirtschaftlicher Ernüchterung  vorbei zu sein. Philosophie ist „angesagt“. Aber kann sie wirklich wirksam werden?

http://presseservice.rbb-online.de/programmwochen/kulturradio/2016/41-kulturradio.pdf




08. Mai 2016, 14:05 Uhr
SWR 2
SWR2 Feature am Sonntag           Wenn Wörter versinken
Ein akustisches Memorial zum Siebenbürgisch-Sächsisch
Von Carmen Gräf und Martin Daske

Wie ist das, wenn einem die Muttersprache nach und nach abhanden kommt? Wie alte Kleider, die man nicht mehr trägt - weil sie zu eng sind oder aus der Mode. Die Journalistin Carmen Gräf lebt seit 32 Jahren in Deutschland und fühlt sich in ihrer Muttersprache Siebenbürgisch-Sächsisch schon lange nicht mehr zu Hause. Im 12. Jahrhundert entstand die Sprache im heutigen Rumänien. Heute gilt sie als bedroht, da die meisten Sprecher ihre Heimat verlassen haben und die Sprache nicht mehr an die nächste Generation weitergeben. Doch kann man aus der Muttersprache auswandern? Carmen Gräf und der Komponist und Sounddesigner Martin Daske haben sich auf die Suche nach Sprechakten gemacht.

Sprecher: Carmen Gräf, Oliver Brod und Erwin Schastok
Komposition und Realisation: Martin Daske
Produktion: tribord studio berlin für den SWR 2016
Redaktion: Walter Filz



Deutscher Hörbuchpreis als "Bestes Sachhörbuch 2016":


Neil MacGregor
"Deutschland. Erinnerungen einer Nation"
Sprecher: Burghart Klaußner
Musik: Martin Daske
Regie: Burkhard Schmid
11 CD, 11 Std. 40 Min.
Der Hörverlag / hr2-kultur



09. Februar 2015, 23:03 Uhr
SWR 2
Sound, Struktur, Mixtur | Der Komponist und Saxophonist Ulrich Krieger
Sendung von Carmen Gräf und Martin Daske (2015)




02. November 2014, 0:05 Uhr
d.h. in der Nacht vom 1. auf den 2. November

„Unwritten" (2012/14) Radiokunst
mit: Christine Paté, Akkordeon | Matthias Badczong, Klarinetten | Sprecher: Martin Daske

deutschlandradio kultur
deutschlandradio.de



27. Oktober 2014, 0:05 Uhr
d.h. in der Nacht vom 26. auf den 27. Oktober

„Unwritten" (2012/14) Ursendung | Radiokunst
mit: Christine Paté, Akkordeon | Matthias Badczong, Klarinetten | Sprecher: Martin Daske

deutschlandradio kultur
deutschlandradio.de



1. Juni 2013

„… und er zerdrückte weinend das Wölkchen der Zeit" (2012)

Ursendung am 1. Juni 2013, Hessischer Rundfunk, 23.05 Uhr, hr2 Kultur

2. Preis in der Kategorie "Radiophone Klangkunst" im Wettbewerb "Wär' ich ein Ton" des Vereins Jean Paul 2013 in Kooperation mit der Redaktion Neue Musik/ Klangkunst des Hessischen Rundfunks (hr2-kultur)

Text: Jean Paul
Sprecher: Erwin Schastok

[Klangbeispiel]




22. Oktober  2010

WDR 3, 23:05 Uhr
Studio Akustische Kunst

"fangkunst"
(2004)


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